Langläuferin Guro Jordheim unter den Opfern der Hemsedal-Lawine

von ProXCskiing.com • 09.04.2026
Guro
Unter denjenigen, die Anfang dieser Woche bei einer Lawine in Hemsedal ums Leben kamen, war auch die ehemalige norwegische Langläuferin Guro Jordheim.

Unter denjenigen, die Anfang dieser Woche bei einer Lawine in Hemsedal ums Leben kamen, war auch die ehemalige norwegische Langläuferin Guro Jordheim.

Die Polizei bestätigte am Donnerstag, dass die Norwegerin eine von zwei Personen war, die am Montag bei dem Lawinenunglück ums Leben kamen. Jordheim, die sowohl im traditionellen Langlauf als auch im Langlauf aktiv war, gehörte zuvor zum Team Aker Dæhlie, bevor sie ihre Karriere im April 2025 beendete.

Lesen auch - Guro Jordheim beendet ihre Karriere: Ihre beste Saison markiert das Ende

Die Lawine ging um 11:10 Uhr Ortszeit ab. Zu diesem Zeitpunkt gingen bei den Behörden Meldungen ein, dass vier Personen nach einem Lawinenabgang in einem beliebten Skitourengebiet in Hemsedal vermisst wurden. Alle vier Personen wurden innerhalb einer Stunde gefunden, doch zwei von ihnen konnten nicht gerettet werden: eine Norwegerin in ihren Zwanzigern und ein Schwede in seinen Dreißigern. Beide wohnten in Hemsedal.

Jordheim arbeitete bei der Skipatrouille in Hemsedal und hatte vor Kurzem den elterlichen Bauernhof übernommen. Das zweite Opfer, der 34-jährige Schwede Max Andersson, arbeitete im Fyri Resort in Hemsedal und war an der Organisation des internationalen Trailrunning-Events Fyri Trail, einem Teil der Golden Trail Series, beteiligt.

Die Gruppe bestand aus insgesamt sieben Personen, als die Lawine abging. Alle waren erfahren im Gebirge und beteiligten sich an den Rettungsmaßnahmen. Aufgrund des steilen Geländes und der schwierigen Bedingungen mit schwerem, nassem Schnee setzten die Rettungsteams sowohl Hubschrauber als auch Bodenpersonal ein, um die Lawinenstelle zu erreichen, die sich Berichten zufolge über 250 Meter erstreckte.

Jordheim hatte vier Jahre an der University of Utah studiert und war dort Mitglied des Skiteams. Ihre Zeit in den Vereinigten Staaten markierte den Beginn eines neuen Kapitels in ihrer Skikarriere, geprägt von starker Kameradschaft und großer Leidenschaft für den Sport.

Nach ihrer Rückkehr nach Norwegen schloss sie sich dem Ski Classics Pro Team "Team Aker Dæhlie" an, für das sie drei Saisons lang antrat. Im April 2025 beendete sie ihre Karriere nach ihrer bis dahin erfolgreichsten Saison. Saison.

Neben dem Langlaufe hatte Jordheim auch ihr eigenes Unternehmen gegründet und bereitete sich darauf vor, den Bauernhof ihrer Familie in Hemsedal zu übernehmen.

Ihr Tod hat die Ski-Community tief getroffen.

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