Trennt sich von der Nationalmannschaft und dem Ausrüster
Nach ihrem Ausscheiden aus der Nationalmannschaft beendet sie nun auch ihre zehnjährige Partnerschaft mit ihrem Skiausrüster, die zehn Weltmeisterschaftsmedaillen und zwei olympische Medaillen umfasste.
Anfang dieser Woche gab die französische Biathlon-Star Justine Braisaz-Bouchet ihren Abschied aus der Nationalmannschaft bekannt, um für die kommende Saison ihr eigenes Trainingsprogramm zu verfolgen. Nun trennt sie sich auch von ihrem Skiausrüster: Braisaz-Bouchet beendet die Zusammenarbeit mit Fischer.
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„Von meinem ersten Weltcupsieg in Grand Born 2017 bis zu meinen 10 Weltmeisterschaftsmedaillen und 2 olympischen Medaillen war Fischer auf jedem Schritt meines Weges dabei. Heute trennen sich unsere Wege, und mit immenser Dankbarkeit und Rührung blicke ich auf all die Jahre zurück, die wir gemeinsam verbracht haben.“ Braisaz-Bouchet schrieb am Social Media.
Die 29-Jährige aus Albertville bedankte sich für die Zusammenarbeit und die Zeit, die sie mit Fischer verbracht hatte.
„Vielen Dank an alle, die mich in guten wie in schlechten Zeiten unterstützt, immer an mich geglaubt und mir geholfen haben, meine Grenzen zu erweitern. Alles, was wir gemeinsam erreicht haben, wird immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben.“
Braisaz-Bouchet hat noch nicht bekannt gegeben, zu welcher Marke sie wechseln wird.
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Ein weiterer Stern verlässt
Braisaz-Bouchet gehört zu den Athleten, die sich in diesem Jahr von Fischer trennen, darunter auch der französische Biathlonstar Quentin Fillon Maillet, der diese Woche ebenfalls einen Markenwechsel ankündigte.
Im Frühjahr dieses Jahres bestätigte Iivo Niskanen, dass er nach dem Gewinn der olympischen Goldmedaille und jahrelanger Erfahrung mit den gelben Skiern nicht mehr mit Fischer zusammenarbeiten wird.
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Problematische Saison
Für die französische Biathletin verlief die Saison schwierig; bei ihrer Rückkehr von den Olympischen Spielen in Italien erreichte sie als bestes Ergebnis einen 27. Platz.
Braisaz-Bouchet wurde in der Wintersaison 2022/2023 Mutter und hat die Schwierigkeiten, Mutterschaft und Karriere unter einen Hut zu bringen, deutlich angesprochen.
Sie hat sich auch offen über die Auswirkungen des Kreditkartenskandals geäußert, in den ihre Nationalmannschaftskollegin Julia Simon verwickelt ist, die im vergangenen Herbst wegen Betrugs und Diebstahls gegen sie und mehrere andere Mitglieder der französischen Nationalmannschaft verurteilt wurde.
Der Skandal erschütterte die gesamte Biathlon-Welt. Simon wurde zu drei Monaten Haft auf Bewährung und einer Geldstrafe von 15,000 Euro verurteilt. Zusätzlich verhängte der französische Skiverband (FFS) eine sechsmonatige Sperre gegen Simon, von der fünf Monate unter Auflagen standen. Auch hier wurde eine Geldstrafe von 15,000 Euro verhängt. Im Dezember kehrte sie ins Nationalteam zurück, gewann vier Medaillen bei den Olympischen Winterspielen und belegte den dritten Platz im Gesamtweltcup.
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